Forschung

Meine Forschungsthemen kommen aus den Bereichen Interkulturelle Kommunikation in Institutionen, Mehrsprachigkeit und Dolmetschen sowie aus der Angewandten Linguistik. Generell interessiere ich mich dafür, wie institutionelle Kommunikation im Kontext sprachlicher und kultureller Vielfalt funktioniert und welche Rolle dabei einzelne sprachliche Mittel spielen.

 

Bis Juni 2011 habe ich zusammen mit Kristin Bührig ein Transferprojekt im Rahmen des Sonderforschungsbereichs Mehrsprachigkeit der Universität Hamburg geleitet. In dem Transferprojekt wurde ein Fortbildungskonzept für mehrsprachige Krankenhausangestellte entwickelt, die an ihren Arbeitsplätzen als ad-hoc-Dolmetscher tätig werden. Des weiteren bin ich als assoziiertes Mitglied am Hamburger Forschungsverbund 'Linguistic Diversity Mangamement in Urban Areas' (LiMA) beteiligt.

 

Seit 2011 kooperieren Thomas Schmidt (IDS) und ich mit Philipp Angermeyer (Universität Toronto) bei der Entwicklung eines elektronischen Korpus gedolmetschter Gespräche (Audio- und Videodaten). Das Korpus ist online verfügbar und wurde hinsichtlich bestimmter Phänomene (Sprachwechsel und Translationstatus) annotiert.

 

Für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge habe ich 2008 eine Studie zur beruflichen Nutzung von Herkunftssprachen erstellt. Ein Interview mit mir zu diesem Thema gibt es auf goethe.de. Desweiteren finden Sie hier einen Link zu einem Video-Vortrag von mir zu diesem Thema. Interessant ist auch dieser Beitrag zum "Streitfall Zweisprachigkeit" aus dem Deutschlandfunk.

 

Einen spaßigen Einstieg in eines meiner Forschungsgebiete finden Sie hier.

 

Der seit 2012 bestehende Dolmetscherpool für die Sozialen Dienste der Region Germersheim/Speyer ist ein aktuelles Beispiel für den Transfer von Forschungsergebnissen in die institutionelle Praxis, ebenso wie die wissenschaftliche Begleitung des SpuK-Dolmetscherdienstes der Caritas Osnabrück.

 

 

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